Interpreten der Bocholter Orgeltage:

 

 IvetaApkalna20163   

Iveta Apkalna

 Bei der jungen lettischen Ausnahmeorganistin Iveta Apkalna verbinden sich tiefe Musikalität und makellose Technik mit einem untrüglichen Gespür für die Wirkung der Musik. Mit Iveta Apkalna erhält die Orgel als „Königin der Instrumente“ eine ganz besondere Wahrnehmung. So macht es sich Iveta Apkalna zur Aufgabe, die Konzertsäle mit dem Glanz der Orgel zu verzaubern.  

Seit ihrem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado, tritt sie als Solistin weltweit in den renommiertesten Konzerthäusern, bei namhaften Musikfestivals und mit den führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Los Angeles Philharmonic unter der Leitung bedeutender Dirigenten wie Mariss Jansons, Gustavo Dudamel, Marek Janowski, Simone Young oder Andris Nelsons auf.  

Iveta Apkalna erhielt große internationale Anerkennung durch Auszeichnungen bei zahlreichen internationalen Wettbewerben. Nachdem sie im Jahr 2002 zunächst die europäischen Vorrunden gewann und in das Finale der Royal Bank Calgary International Organ Competition in Kanada einzog, wurde ihr im selben Jahr der angesehene Johann Sebastian Bach Preis verliehen. Im Jahr 2003 erhielt sie den Latvian Great Music Award für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Musik und gewann den ersten sowie vier weitere Preise bei der International M.Tariverdiev Organ Competition in Kaliningrad, Russland. Außerdem erhielt sie den „Excellence Award in Culture 2015“ des lettischen Kulturministeriums und wurde somit zur Kulturbotschafterin Lettlands ernannt. Als erste Organistin wurde sie im Jahr 2005 mit dem ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres” ausgezeichnet. Der deutsch-französische Sender ARTE strahlte 2008 eine Dokumentation über Iveta Apkalna mit dem Titel „Tanz auf der Orgel“ aus und von der WAZ wurde sie wie folgt rezensiert: „…spielt die Künstlerin so furios wie eine Argerich an der Orgel. Man merkt, dass sie auch eine vorzügliche Pianistin gewesen sein muß. Diese Künstlerin darf Ausnahmerang beanspruchen.“

In der Konzertsaison 2016/17 wird sie einer Einladung von Gustavo Dudamel zusammen mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra in die Walt Disney Concert Hall folgen. Ferner wird Iveta Apkalna in führenden Konzertsälen Europas, dem Konzerthaus Wien, dem Mozarteum Salzburg, der Alten Oper in Frankfurt, der Frauenkirche in Dresden, der Elbphilharmonie Hamburg, der Philharmonie Köln, der Philharmonie Essen, der Philharmonie Berlin, dem Konzerthaus Dortmund, dem Auditorium de la Maison de Radio France, in Luxemburg und den Luzerner Festspielen sowie in Asien im National Center for the Performing Arts in Peking und in der Shanghai Symphony Hall konzertieren.  

Iveta Apkalna ist gefragte Solistin für zeitgenössische Musik und deren Uraufführungen. So präsentierte sie Auftragswerke des libanesischen Komponisten Naji Hakim sowie der lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds und Arturs Maskats. In ihrer Heimatstadt Riga tritt sie regelmäßig mit dem Lettischen Nationalorchester unter der Leitung von Andris Poga auf.  

Iveta Apkalna wurde in Lettland geboren, studierte Klavier und Orgel an der J. Vitols Musikakademie Riga und setzte ihr Studium an der „London Guildhall School of Music and Drama“ fort. Als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes war Iveta Apkalna Studentin der Solistenklasse im Fach rgel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Derzeit lebt sie in Berlin und Riga.

 

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AmadeusDuo







Amadeus - Gitarren - Duo/T. Aehlig, Orgel

Das „Amadeus – Gitarren – Duo“ gehört seit 1991 zur internationalen Spitzenklasse, weltweit erhalten sie enthusiastische Kritiken: Die Kanadierin Dale Kavanagh und der Deutsche Thomas Kirchhoff. Zusammen haben sie zahlreiche Produktionen für Rundfunk und Fernsehen eingespielt . Es liegen 15 CDs vor, die die hohe Qualität des Amadeus Guitar Duos dokumentieren. Durch ihr mitreißendes Engagement und ihr inspirierendes Spiel haben die beiden Künstler das Repertoire für Gitarre, insbesondere für Gitarre und Orchester, beträchtlich erweitern können. Namhafte Komponisten Musik für sie geschrieben.
1992 gründeten sie das Internationale Gitarren-Symposion Iserlohn, das heute mit über 200 Teilnehmern aus mehr als 40 Ländern, Konzerten mit Weltstars der Szene, Meisterkursen, Vorträgen, Ausstellungen und zahlreichen Aktivitäten eins der bedeutendsten Festivals dieser Art weltweit ist (www.guitarsymposium.com).
Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff unterrichten beide seit 2003 als Professoren an der Gitarrenklasse der Musikhochschule Detmold, aus der zahlreiche Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe hervorgegangen sind.

Tobias Ähling studierte Kirchenmusik, künstlerisches Orgelspiel und Orgelimprovisation an der Universität der Künste in Berlin. Zu seinen prägenden Lehrern zählten Prof. Leo van Doeselaar – Orgel, Prof. Wolfgang Seifen – Improvisation und Prof. Uwe Gronostay, Prof. Kai-Uwe Jirka – Chorleitung. Tobias Aehlig war von 2004-2008 als Organist und Chorleiter in St. Clara (Berlin) tätig und zusätzlich ab 2006 als Leiter des Kammerorchesters des Kirchenkreises Schöneberg. Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und gemeinsam mit namhaften Ensembles und Chören vervollständigte er seine Studien mit Kursen u. a. bei Ben van Oosten, Ludger Lohmann, u. a.

Seit Mai 2008 ist Tobias Aehlig als Dekanatskirchenmusiker des Erzbistums Paderborn an St. Aloysius in Iserlohn beheimatet. Von März bis Juli 2010 brachte er innerhalb von 14 Konzerten das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs zur Aufführung. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.   Im Juli 2011 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Wettbwerb für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd.












Henco de Berg

 Der blinde Musiker Henco de Berg wurde 1967 in der friesischen Stadt Drachten, in den Niederlanden, geboren. Von dem blinden Organisten der St. Agathakirche zu Lisse, Ernest Gervais, wurde er in den Fächern Orgel und Klavier unterrichtet. Weitere Ausbildung bekam er an der Rotterdamer Hochschule für Musik. Dort studierte er bei den Dozenten Jet Dubbeldam, Arie J. Keijzer und Maurice Pirenne. Für Orgel erwarb er das B-Diplom und das Konzertdiplom, sowie das Zertifikat für Improvisation. Außerdem studierte er Musiktheorie an der Hochschule für Musik 'Brabant' bei Henk de Croon. Arie J. Keijzer und Jan Welmers waren seine Lehrer in der Verfeinerung seiner Improvisationstechnik. Zweimal beteiligte er sich an der Internationalen Sommerakademie in Haarlem bei Loïc Maillié. Von Piet Kee bekam er Unterricht in der Bach-Interpretation. Er ist als Organist der Église Wallonne in Breda tätig, wo er die König-Orgel (1763) bespielt. De Berg ist aktiv als konzertierender Organist. Außerdem arbeitet er als Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik 'Fontys' in Tilburg.



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Douglas Bruce

Douglas Bruce wurde in der ehemaligen schottischen Hauptstadt Perth geboren und besuchte das Fettes College in Edinburgh, wo er drei Mal den ersten Preis im Klavierwettbewerb gewann.
Danach erhielt er Orgelunterricht in London in der königlichen Akademie, dem College für Musik und Organisten, bekam verschiedene Ehrenauszeichnungen und Solistendiplome. Seit 1974 lebt Douglas Bruce in der Schweiz und erfahrte weitere Ausbildung in Basel. Seit 1983 rege Konzerttätigkeit in der Schweiz, in England. 2003 spielte er in 15 Bundesstaaten der USA, in berühmten Kirchen und Kathedralen in Frankreich, Kanada und Deutschland, sowie beim Prager Orgelfestival.Er ist Hauptorganist in der Franz-Xaver Kirche in Münchenstein bei Basel, begleitet Chöre und Solisten an Klavier und Orgel. 2008 spielte er an der größten Orgel Großbritanniens, der Liverpool Cathedral.

 

 

 

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" Bockeltsen Brass"

Das Ensemble "Bokeltsen Brass" gründete sich im Jahr 2000. Alle Ensemblemusiker kennen sich aus der gemeinsamen Musikschulzeit, die sie in Bocholt - Rhede - Isselburg verbracht haben. Hier erlernten sie nicht nur die Grundlagen des Instrumentalspiels, sondern auch die wesentlichen Grundlagen der Kammermusik. Der Name "Bokeltsen Brass" kommt dabei nicht von ungefähr: Während "Bokeltsen" die niederdeutsche (einfach gesagt: plattdeutsche) Bezeichnung für den "Bocholter" im Einzelnen ist, bezeichnet "Brass" im Allgemeinen alle Blechbläsergruppen vom Trio bis zur Brass Band. Das Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Moderne, von Arrangements über Originalkompositionen bis hin zu eigens für Bokeltsen Brass eingerichteten Stücken. Hervorgehoben sei hier das Präludium von Rodney Newton, das Bokeltsen Brass im Rahmen der Bocholter Orgeltage 2003 uraufgeführt hat. Bokeltsen Brass ist allerdings nicht nur in Bocholt aufgetreten, sondern verbuchte mit verschiedenen Programmen über das Westmünsterland hinaus beachtliche Erfolge. Hervorzuheben ist die Konzerttournee auf die Nordseeinsel Borkum im Jahre 2003.


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Wolfgang Capek

Wolfgang Capek, geb.1956, absolvierte seine Ausbildung in Orgel (bei Herbert Tachezi), Klavier, Komposition und Kirchenmusik an der Wiener Musikhochschule und schloss sie mit mehreren Auszeichnungen ab. Im Anschluss daran setzte er sein Orgelstudium bei Louis Robillard in Lyon fort. Seit 1978 führt ihn eine rege Konzerttätigkeit als Solist in fast alle Länder Europas, die USA, Russland, nach Hongkong und Südkorea. Als Organist wie auch Pianist, Kammermusiker hat er mit vielen in- und ausländischen Ensembles sowie den großen Wiener Orchestern unter Dirigenten wie R. Frühbeck de Burgos, Th. Hengelbrock, G. Pretre und F. Welser-Möst, P. Planyavsky zusammengearbeitet. Als Duo in der Besetzung Klavier-Orgel trat er zusammen mit Michael Gailit und Paul Gulda auf. Seinen künstlerischen Rang dokumentieren zahlreiche Rundfunk-, Fernseh-, CD- und Schallplattenaufnahmen. Neben seinen Konzertauftritten ist Wolfgang Capek seit früher Jugend auch als Kirchenmusiker tätig, u. a. lange Jahre an der Schubertkirche Lichtental; seit 1984 ist er Organist, seit 2005 auch Leiter der Chor- und Orchestergemeinschaft der Marienpfarre in Wien-Hernals; darüber hinaus ist er Initiator des "Hernalser Orgelfestes". Seit 1981 unterrichtet er an der Universität für Musik Wien Klavier und Orgel. Seine vielfältige musikalische Tätigkeit rundet er mit Kompositionen für Klavier, Orgel und Chor und mit Arrangements von Klavier- und Orchesterwerken für Orgel ab. Für seine Arbeit über die französische Orgelsymphonik bei Louis Vierne und Marcel Dupré wurde ihm der Titel "Magister artium" zuerkannt. Anlässlich der Habilitation wurde ihm 2003 der "a. o. Univ. Prof." verliehen. Im Jahre 2007 konzertierte Wolfgang Capek in der St. Paul - Kirche im Rahmen der "Bocholter Orgeltage.


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Dieckhues Georg






Georg Dieckhues / Werner Hespe / Evelyn Ziegler

 Der gebürtige Bocholter Trompeter Georg Dieckhues  erhielt den ersten Instrumentalunterricht an der Musikschule in Bocholt. Neben seinem Ingenieurstudium in Aachen vertiefte er seine instrumentale Spielpraxis weitgehend autodidaktisch. Schwerpunkt seiner musikalischen Tätigkeit ist seit über 30 Jahren der solistische Auftritt im Kirchenraum. Georg Dieckhues lebt in Kassel.  Zahlreiche Konzerte führten ihn in weite Teile Deutschlands sowie ins Ausland, u.a. nach Großbritannien, Frankreich, Tschechien, Australien und Neuseeland. Einem breiteren lokalen Publikum ist Georg Dieckhues durch die Konzertreihe „FESTIVA“ bekannt.


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Ton van Eck

Ton van Eck studierte am Sweelinck - Konservatorium bei Bernhard Barteling und legte dort das Solodiplom im Fach Orgel ab. Es schlossen sich drei Jahre Aufbaustudium bei Marie-Claire Alain in Paris an. Bei den Orgelwettbewerben von Chartre, Haarlem und Rennes gehörte er zu den Finalisten, dreimal war er Preisträger bei Cesar Franck - Wettbewerb in Haarlem. Von 1969 bis 2000 war er Organist der St. Jacobskerk in Den Haag, seit 2000 Organist der St. Bavokerk in Haarlem. Seit 1979 ist er auch als Orgelexperte für die katholische Kirche tätig, wobei er vor allem die Restaurierung von Denkmalorgeln fachlich begleitet. Seine Konzerte führen ihn regelmäßig in alle europäischen Länder. Zwei ausgedehnte Konzertreisen führen ihn nach Südamerika. Zu seinen Veröffentlichungen zählen mehrere Aufsätze über Orgelhistorie und Aufführungspraxis, die Erstausgabe des Manuskripts "L´Orgue a Tuyaux" aus dem Hause Cavaille - Coll, mehrere kleine Orgelwerke und ein Konzert für Streichorchester und Orgel. Ton van Eck spielte zuletzt 2007 bei den Bocholter Orgeltagen.




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Alexander Fiseisky

Alexander Fiseisky wurde in Moskau geboren, absolvierte am dortigen Konservatorium sein Studium in den Fächern Klavier und Orgel mit Auszeichnung und gilt heute als der bedeu-tendste und einflussreichste Organist Russlands. Er ist Solo-Organist der Moskauer Staatlichen Philharmonischen Gesellschaft, Direktor der Orgelabteilung an der Russischen Gnessin Musikakademie, Präsident des Wladimir Odojewskij Orgelkunstzentrums Berater bei Orgelneubauten, Mitglied im Gremium, das den Ausbildungsstandard im Fach Orgel an sämtlichen Musikakademien Russlands festlegt, künstlerischer Direktor vieler internationaler Orgelfestivals, Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben. Im Bachjahr 2000 führte er viermal in Deutschland das Gesamtorgelwerk von J.S. Bach auf, davon zweimal im Rahmen der EXPO 2000 in Hannover, und in Düsseldorf an einem einzigen Tag als Bach- Marathon. Hierfür wurde in Moskau eine Eintragung ins Buch Rekorde des Planeten Erde vorgenommen. Ihm sind zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten gewidmet, und seine musikwissenschaftlichen Veröffentlichungen (u.a. Anthologien Orgelmusik in Russland, Orgelmusik im Baltikum, Bärenreiter-Verlag) finden starke Beachtung im In- und Ausland. Ein Buch, das sich mit der Entwicklungsgeschichte der Orgel und der Orgelmusik befasst, wird in absehbarer Zeit durch ihn in Russland herausgegeben. Alexander Fiseisky ist Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD): Im Jahr 1997 wurde er von Präsident Jelzin mit dem Titel "Verdienter Künstler Russlands" ausgezeichnet.



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Martina Garth

Die in Aachen geborenen Konzertsängerin Martina Garth ist als Oratorien- und Konzertsängerin im gesamten deutschsprachigen Raum tätig. Bereits als Schülerin erhielt sie in ihrer Heimatstadt Gesangsunterricht. Ihr Studium setzte sie dann an den Hochschulen in Köln und Hannover fort. Zurzeit wird sie gesangspädagogisch in Trier betreut. Meisterkurse führten sie bislang zu so bekannten Sängern wie Kurt Widmer (Basel) und Dietrich Fischer-Dieskau (Schwarzenberg).



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Christoph Grohmann / Adalbert Walczak

Christoph Grohmann legte nach seinen Studien an der Musikhochschule in Detmold 1981 das A-Examen und das Konzertexamen im Fach Orgel (Prof. Helmut Tramnitz) ab. Bis 1989 war er als Dekanatsmusiker an der St. Clemens-Kirche in Rheda-Wiedenbrück tätig. Seitdem leitet er Orgelklassen an den Musikhochschulen Detmold und Bremen und wirkt als Dozent und Konzertorganist in Mitteleuropa und den USA. Grohmann ist zudem im Vorstand der "Gesellschaft der Orgelfreunde" tätig.


Der gebürtige Schlesier Adalbert Walczak studierte Klarinette und Klavier zunächst am musi schen Gymnasium, später an der Musikhochschule in Kattowitz bis zur künstlerischen Reifeprüfung. In dieser Zeit gewann er Preise bei renommierten Wettbewerben (u. a. 1. Preis beim Klarinettenwettbewerb "Kurpinski" 1986 in Legnica). Er war Mitglied des Rundfunkorchesters Kattowitz und des Kammerorchesters "Krakowia". In Deutschland studierte Walczak Kirchenmusik in Bremen und ist seit 1999 Kirchenmusiker der St. Otger-Kirche in Stadtlohn



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Potthoff

Christoph Grohmann

Jutta Potthoff

Jutta Potthoff studierte Musik (Hauptfach Orgel) an der Musikhochschule Münster. Anschließend absolvierte sie in Detmold ihre Gesangsausbildung bei I. Ruß und H. Kronstein-Uhrmacher bis zur „Künstlerischen Reifeprüfung“. Während ihrer Studienzeit war sie Mitglied der „Gächinger Kantorei“ (H. Rilling) und der „Chapelle Royale Paris“ ( Ph. Herreweghe). Meisterkurse bei I. Bjoner und S. Jurinac ergänzten ihr Studium. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führte sie bisher in bedeutende Musikzentren des In- und Auslands (Kölner und Berliner Philharmonie, Musikfestival in Aix-en-Provence, Musikfest Hamburg u. v. a.). Potthoff verfügt über ein umfangreiches, vielfältiges Repertoire aller Stilepochen aus Oper, Oratorium und Kunstlied. Mit besonderer Affinität gestaltet sie Liederabende und Kammerkonzerte. CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren ihre Arbeit. Seit mehreren Jahren ist sie Dozentin für das Fach Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford, seit 2015 zusätzlich Vokalpädagogin am Dom zu Münster.

 

Christoph Grohmann, geboren 1955 in Bielefeld, studierte 1974-80 an der Musikhochschule Detmold Kirchenmusik-A und Konzertfach Orgel, prägenden Lehrer waren A. Wagner (Chorleitung) und H. Tramnitz (Orgel). Er nahm teil an Meisterkursen bei G. Bovet, A. Fleury, D. Roth und F. Peeters. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Dekanatskantor in Rheda, widmet Grohmann sich seit 1989 besonders der Unterrichtstätigkeit, zunächst an der Hochschule in Detmold, 1992-2014 an der Hochschule in Bremen und seit 2005 an der Evang. Hochschule für Kirchenmusik in Herford . 1988-2008 war Grohmann im Präsidium der internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde tätig. Er hat sich mit CD-Aufnahmen, Orgelkonzerten und als Continuo-Spieler international einen guten Ruf erworben und konzertiert in Deutschland, Westeuropa sowie in den U.S.A. Seit über 25 Jahren widmet er sich der Durchführung von Orgelstudienfahrten.


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Ferdi Hallen / Hans Küblbeck

Ferdi Hallen wurde 1954 in Rees-Haldern geboren.Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Robert-Schumann Institut in Düsseldorf. Bereits im Musikstudium legte er den Grundstock für seine spätere Vielseitigkeit.Neben seinem Trompetenunterricht hospitierte er bei Sängern, Pianisten und Geigern und bezog deren Erfahrungen in sein Trompetenspiel ein und gewann damit neue Ausdrucksbereiche. Nach seinem Staatsexamen studierte er an der Staatl. Hochschule für Musik Westfalen-Lippe Instrumentalpädagogik, welches er im Jahre 1984 mit einer Prüfung als "staatlich geprüfter Musikschullehrer und selbständiger Musiklehrer" abschloss. Er besuchte mehrere internationale Meisterkurse (u.a.Bo Nilson, Timofei Dokshitser, Friedemann Immer, Malte Burba Günther Beez) Seit 1980 arbeitet Ferdi Hallen als Konzertsolist, und wurde durch zahlreiche Konzerte, am Niederrhein und weit darüber hinaus bekannt. Vor allem als Interpret der barocken und klassischen Literatur bekannt, gilt sein Engagement jedoch gleichermaßen der zeitgenössischen Musik. Als Pädagoge, u.a. seit 1981 als Dozent für Trompete an der Musikschule Borken sowie als Leiter von Meisterkursen.

Hans Küblbeck besuchte das humanistische Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Georg Ratzinger. Nach dem Abitur studierte er Kirchenmusik an der Hochschule für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg. Er ist Mitinitiator des Künstlerfestivals "Wandlung der Formen" zur Begegnung zwischen bildenden Künstlern und Musikern in der Regensburger Dompfarrkirche Niedermünster. Von 1998 bis 2003 war er als Kirchenmusiker und Chorleiter in mehreren Kirchengemeinden Berlins tätig, Seit Herbst 2003 ist er Kirchenmusiker in St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus, wo er die Reihe "KirchenMusikTage Ahaus", eine Konzertreihe der Ahauser Kirchengemeinden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule/Aktuelles Forum Ahaus und dem Kath. Kreisbildungswerk. Sein besonderes Interesse gilt der Beziehung Musik - Theologie, dem interdisziplinären künstlerischen Dialog und der ganzheitlichen Klangerfahrung von Musik.



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anthony halliday







Anthony Halliday

Anthony Halliday abslovierte seine Studien an der Universität von Melbourne sowie beim Royal College of Musik in London. Neben seiner dortigen Lehrtätigkeit macht er viele Konzertreisen vor allem in das europäische Ausland. Herausragende Konzerte waren u. a. in der Westminster Cathedral, St. Pauls Cathedral, den Opernhäusern von Sydney und Melbourne sowie im Petersdom in Rom. Von bedeutenden Persönlichkeiten wie Paps Johannes Paul II und Queen Elisabeth wurde er zu Konzerten erwartet. Außerdem ist Halliday ein gefragter und und oft aufgeführter Komponist (zwei vollständige Messordinarien genießen höchste Anerkennung) und Jurymitglied in zahreichen Wettbewerben. Von seinen weiten musikalischen Interessen zeugen der erste Preis beim Commenwealth - Wettbewerb, den er mit Bartoks erstem Klavierkonzert gewann, und die CD - Einspielung aller 32 Klaviersonaten Beethovens. Während seiner diesjährigen Europatournee gibt Halliday Konzerte in London, Mailand, Venedig, Köln und Kevelaer.


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Werner Hespe

Werner Hespe (geb. 1966) studierte zunächst ein Jahr Musikwissenschaft in Münster, bis er in Essen das Studium der Kirchenmusik aufnahm, das er 1991 mit dem A-Examen abschloss. In diese Zeit fallen zahlreiche internationale Konzerte, CD- und TV-Produktionen u. a. mit der "Choralschola Essen". Als Kantor der kath. Kirchengemeinde St. Laurentius in Gelsenkirchen war er ab 1991 nicht nur Leiter eines der größten und erfolgreichsten Kinderchöre der weiteren Umgebung (mit über 90 Mitgliedern), sondern baute die Kirchenmusik der eher kleinen Gemeinde so aus, dass die Gottesdienste und Konzerte musikalisch Interessierten zum Anziehungspunkt wurden. Bei der Bundesgartenschau 1996 in Gelsenkirchen war er verantwortlich für die Reihe der Kirchenkonzerte. 1998 wurde er zum Kreisdekanatskantor des Kreises Borken an die St. Georg - Kirche in Bocholt berufen wurde. Hier ist er nicht nur Leiter der vielfältigen Kirchenmusik der Stadtkirche (ein gesondertes Programm, das die Gottesdienste, Konzertreihen und sonstigen kulturellen Veranstaltungen umfasst, liegt vor), sondern im Auftrag des Bistums Münster auch verantwortlich für die Aus- und Fortbildung der Kirchenmusiker und für die Betreuung aller kirchlichen Chöre im Kreis Borken. Gleich im ersten Jahr seiner Tätigkeit in Bocholt rief er die "Bocholter Orgeltage" ins Leben, die er seit dem jährlich organisiert und durchführt.



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Rudorf Innig

Rudolf Innig studierte Orgel und Klavier, Kirchen - und Schulmusik sowie Musikwissenschaft in Detmold, Köln und Paris. Zu seinen Lehrern zählen Gaston Litaize, Michael Schneider (Orgel), Hans Martin Theopold und Friedrich Wilhelm Schnurr (Klavier) sowie Arno Forchert (Musikwissenschaft). Er war Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" und Preisträger verschiedener Wettbewerbe im Fach Orgel.
Konzerte, Vorträge und Rundfunkaufnahmen führten ihn in fast alle Länder Europas, nach Nordamerika, Russland, Japan und Korea. Seine zahlreichen CD - Einspielungen mit sämtlichen Orgelwerken von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Felix Nowowiejski, Robert Schumann und Olivier Messiaen wurden mit mehreren internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet, u. a. 1995 mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkrit
ik", 1998 an der Seite des Ensembles "Musica Alta Ripa" mit dem "Cannes - Classical - Award" und 1999 mit dem "Echo - Klassik - Preis". Von 1998 bis 2004 arbeitete Rudolf Innig an einer Gesamteinspielung der Orgelwerke von Josef Gabriel Rheinberger auf historischen Instrumenten in Süddeutschland und der Schweiz, die seit dem Frühjahr 2005 in 12 CDs vorliegt.
Rudolf Innig ist langjähriger Leiter der Musikschule Coesfeld und Organist an der evangelischen Marktkirche Coesfeld. Darüber hinaus war er bisher Lehrbeauftragter an den Universitäten Bielefeld und Paderborn, an der Musikhochschule Detmold sowie an verschiedenen internationalen Instituten in Japan, Russland und in den USA.



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Kammerchor "Cant Arte" / Werner Hespe
Das "Ensemble cantArte" wurde 1995 von seinem damaligen Leiter Leo Schwär gegründet. Der Chor sieht seine Aufgabe darin, a-capella-Werke aller Stilepochen zu erarbeiten und aufzuführen. Durch seine Auftritte in Bocholt und in ganz NRW hat sich der Chor bereits einen Namen gemacht. Die Leitung des Chores liegt seit 2013 in den Händen von Wiebke Trute.

Werner Hespe (geb. 1966) studierte zunächst ein Jahr Musikwissenschaft in Münster, bis er in Essen das Kirchenmusikstudium aufnahm, das er 1991 mit dem A-Examen abschloß. In diese Zeit fallen zahlreiche internationale Konzerte, CD- und TV-Produktionen. Er wirkte als Kantor in Gelsenkirchen, bis er 1998 zum Kreisdekanatskantor des Kreises Borken an die St.Georg - Kirche in Bocholt berufen wurde. Im gleichen Jahr rief er die "Bocholter Orgeltage" ins Leben.



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KammerchorWestfalen1








Kammerchor Westfalen, Leitung: Lucius Rühl

 Die Sängerinnen und Sänger des 1997 von Max Kuon gegründeten „Kammerchor Westfalen“ kommen vorwiegend aus Bocholt und dem umliegenden Münsterland, aber auch aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland. 2012 übernahm Lucius Rühl die musikalische Verantwortung. Ziel des Chores ist schlicht, gute Musik zu machen. In drei bis maximal vier Tagesproben - auch bei großen und anspruchsvolRühl Luciuslen Programmen -kann intensiv an der Gestaltung der Programme gearbeitet werden, weil alle Chormitglieder sich selbständig vorbereiten. Dieses Konzept hat sich bewährt: innerhalb weniger Jahre hat sich das Ensemble einen festen Platz im Musikleben der Region und darüber hinaus erarbeitet. Lucius Rühl Folkwang-Hochschule in Essen Kirchenmusik (A-Examen). Im Anschluss studierte er Tonmeister am Erich-Thienhaus-Institut sowie Klavier bei der Amerikanischen Pianistin Kristi Becker an der Musikhochschule in Detmold. Durch Godehard Joppich, Professor für Gregorianik in Essen, entstand ein prägender Einblick in die mittelalterliche Musik und die Verschmelzung von Rhetorik und musikalischer Geste. Als Mitbegründer des Ensemble Canticum unter der Leitung von Christoph Erkens gastierte Lucius Rühl als Sänger bei Festivals für Alte Musik im In- und Ausland. Die Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern wie Benjamin Bagby, Lorenzo Ghielmi, Emma Kirkby u. a. prägten seine breiten musikalischen Erfahrungen. Als Pianist und Liedbegleiter gastiert er mit namhaften Sängerinnen und Sängern. 2014 Produktion mit Liedern von E.T.A. Hoffmann und Joseph Haydn auf einem originalen Hammerflügel von 1806 im Sendesaal Bremen mit Dorothee Mields und Jan Kobow – Übertragung durch Deutschlandradio Kultur. In Zusammenarbeit mit der Kunststiftung NRW und dem Kultursekretariat NRW Produktionen mit Neuer Musik (WDR, SWR): u.a. von Juan Allende-Blin (*1928) wie von dem Schönberg-Schüler Erich Itor Kahn.



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Silvius von Kessel

Silvius von Kessel (geb. 1965) schloß sein Studium der Kirchenmusik in Essen 1991 mit dem A-Examen (mit Auszeichnung) ab. Als Stipendiat des Deutschen akademischen Austauschdienstes ging er anschließend nach Paris, um in der Konzert- und der Improvisationsklasse des Titularorganisten von Notre-Dame, Prof. O. Latry, seine Studien fortzusetzen. 1994 schloß er diese mit dem "Diplome de Concertiste" ab. Seit diesem Jahr ist Silvius von Kessel Domorganist und -Kantor am Dom zu Erfurt. 1995 nahm er einen Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar an. Zudem ist Silvius von Kessel Beauftragter für Kirchenmusik und Orgelsachverständiger im Bistum Erfurt. 1999 initiierte er den internationalen Orgelwettbewerb zu Erfurt. Seine Rundfunk- und CD-Aufnahmen und seine Konzertreisen führten ihn an alle bedeutenden Orte der Welt.



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Klarinettenquartett der Musikschule Bocholt / Werner Hespe

Anna Niehaber, Jessica Langert, Carolin Peltzer und Tobias Bork, alle vier langjährige Schüler der Musikschule Bocholt/Rhede/Isselburg und hier auch noch in weiteren Ensembles aktiv, spielen seit 1999 als Klarinettenquartett zusammen. Zu ihrem Repertoire gehören neben Originalmusiken und Bearbeitungen von Komponisten wie Bach und Mozart auch zeitgenössische Kompositionen und Stücke aus der Unterhaltungsmusik. Seinen bisher größten Erfolg feierte das Quartett 2002 als Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Auch in diesem Jahr haben die vier beim gleichen Wettbewerb bereits die Landesebene erreicht …

 

Werner Hespe studierte zunächst Musikwissenschaft in Münster, bis er das Kirchenmusikstudium in Essen aufnahm, das er 1991 mit dem A - Examen abschloss. Er wirkte als Kantor in Gelsenkirchen, bis er 1998 zum Kreisdekanatskantor des Kreises Borken an die St. Georg - Kirche in Bocholt berufen wurde. Im gleichen Jahr rief er die "Bocholter Orgeltage ins Leben, die er bis heute leitet.


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Collegium Musicum Bocholt( Ltg. Annette Oehmen)

Das Collegium Musicum der Stadt Bocholt bietet seit 1954 Liebhabern der Musik ein kontinuierliches Forum für gemeinsames Musizieren. Im Laufe seines Bestehens ist es zu einem festen Bestandteil des Bocholter Kulturlebens geworden. Ein Breites Spektrum ist Kennzeichen für das etwa 30köpfige Orchesterstücke, Solokonzerte und Chorwerke aus Barock, Klassik und Moderne. Seit 1992 leitet Annette Oehmen das Orchester, die ihre Studien in Detmold mit der künstlerischen Reifeprüfung im Fach Violine abschloss. Weitere Kurse in Chor- und Orchesterleitung sowie Kammermusik schlossen sich an. Bis 1992 war sie Violinistin am Landestheater in Flensburg.



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Andreas König

Andreas König legte an der Folkwanghochschule in Essen 1991 sein A-Examen und die künstlerische Reifeprüfung im Fach Klavier (Prof. Till Engel) sowie im Jahr 1993 das Konzertexamen im Fach Orgel (Prof. Gisbert Schneider) ab. Seit 1993 ist er im Erzbistum Bamberg als Dekanatskantor an St. Heinrich in Fürth tätig. Er geht einer regen Konzerttätigkeit nach und war Preisträger mehrerer Orgelwettbewerbe (u.a. Internationale Orgelwoche Nürnberg, Internationaler Orgelwettbewerb "Prager Frühling")




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koschel











Dr. Alexander Koschel

Seine umfangreichen Studien führten Alexander Koschel nach Deutschland, Russland und Österreich. 2005 folgte Promotion an der Kunstuniversität Graz (Dr. phil.). Er ist Gründer und war bis 2005 Präsident des Ladegast-Kollegium e.V., welches sich für die Erhaltung des Erbes des bedeutenden deutschen Orgelbauers Friedrich Ladegast einsetzt. Er ist Autor einer umfangreichen Publikation über die Orgelbauerfamilie Ladegast. Darüber hinaus ist er Autor einer Reihe wissenschaftlicher Aufsätze für die Fachpresse sowie Herausgeber von Orgelnoten. Sein Interesse als Interpret und Musikwissenschaftler dient vor allem der mitteldeutschen Orgelmusik. Es liegen mehrere CD- und DVD-Einspielungen sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen von ihm vor. Dr. Alexander Koschel ist Hauptorganist der katholischen Pfarrkirche San Carlo im berühmten schweizerischen Kurort Lenzerheide und Intendant des dortigen internationalen Orgelfestivals "Mittwoch abends".




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Jürgen Kursawa

Jürgen Kursawa, geb. 1959 in Bottrop, studierte an den Musikhochschulen Essen und Köln Schulmusik und Kirchenmusik und die Konzertfächer Klavier und Orgel. Seit 1975 war er in Bottrop, Köln und Düsseldorf als Kirchenmusiker tätig, zuletzt von 1992 bis 2000 als Regionalkantor für das Stadtdekanat Düsseldorf. In der Zeit von 1996 bis 1999 war er Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Köln. Im Jahr 2000 wurde er als Domorganist und Koordinator der Dommusik nach Essen gerufen. Seit vielen Jahren pflegt er rege Konzerttätigkeit als Solist aus Orgel und Klavier, aber auch als Begleiter und als Referent zu Fragen des künstlerischen Orgelspiels und der Improvisation, die ihn durch viele Länder aller fünf Kontinente führte. 2005 war Kursawa zum ersten mal bei den Bocholter Orgeltagen.


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KrymovaAntonina


Antonina Krymova

Als Antonina Krymova  2008 ihren Abschluss in Klavier bei Prof. Nina Seregina an dem renommierten Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg machte, schien sie prädestiniert für eine Karriere als Konzertpianistin. Sie verfolgte jedoch ihre neuentdeckte Leidenschaft für die Orgel. Sie blieb am St. Petersburger Konservatorium und studierte Orgel zunächst bei Prof. Daniel Zaretsky bis 2010, um dann bei Prof. Dr. Ludger in Stuttgart weiter zu studieren. Hierfür erhielt sie auch ein DAAD Stipendium. In diesem Umfeld entwickelte sich ihre differenzierte Interpretation sowohl historischer wie auch neuer Orgelmusik, welche sie seit ihrem Master-Abschluss 2012 kontinuierlich erweitert. Sie studierte Cembalo bei Prof. Jon Laukvik und weiterhin bei Prof. Dr. Ludger Lohmann, im Jahr 2014 erhielt sie so ihren zweiten Master, diesmal in historischen Tasteninstrumenten. Meisterkurse bei berühmten international anerkannten Organisten ( Guy Bovet, Ben van Oosten, Ewald Kooiman, Olivier Latry, Hans-Ola Ericsson, u. a.) komplettierten ihr Können. Sie gewann Preise bei verschiedenen Wettbewerben, wie dem IX. Internationalen Wettbewerb-Festival der Orgelmusik "Gatchina - St. Petersburg", dem Valery Kikta Internationalen Orgelwettbewerb in Moskau, dem 7. Internationale JP Sweelinck Orgelwettbewerb, dem 21. Internationalen Festival der geistlichen Musik in Rumia etc. Seit 2011 ist sie als Organistin in der Dionysiuskirche in Fellbach-Schmiden, Baden-Württemberg, tätig, ihre Konzerttätigkeit aber führt sie in alle europäischen Länder. Antonina zweite Leidenschaft gilt den Sprachen: Siespricht heute fünf Sprachen Russisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.


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Laux

 


 

 





Thorsten Laux  / Semjon Kalinowsky

der gebürtige Urkainer Semjon Kalinowsky erhielt mit 5 Jahren seinen ersten Violinunterricht bei seinem Vater und errang bald mehrere Preise bei verschiedenen Wettbewerben. Erste öffentliche Auftritte und das Orchesterdebüt folgten im Alter von 13 Jahren. Mit 17 Jahren wechselte er zur Bratsche und trat in das Studium an der Staatlichen Hochschule in Lembert ein. Dieses Studium schloss Kalinowsky 1984 mit der Reifeprüfung und später mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. als Stipendiat der polnischen Kulturstiftungging er für weitere Studien nach Danzig. Als leidenschaftlicher Vertreter seines Instruments versucht er durch seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker die Viola von der Patina der abschätzigen Vorurteile zu befreien. Als Bearbeiter und Herausgeber hat er in Zusammenarbeit mit namhaften Verlagen dazu beigetragen, das Viola-Repertoire entscheidend zu erweitern. Für seine Tätigkeit wurde ihm 1998 vom Präsidenten der Urkaine der Titel "Verdienter Künster der Ukraine" verlehen. Kalinowsky ist Initiator und Leiter des Festivals "jüdische Kulturtage Lübeck". Heute ist er Solobratschist des  klassischen Philharmonie-Orchesters Hamburg.

Thorsten Laux studierte an der Hochschule in Frankfurt Kirchenmusik und Konzertfach Orgel. Danach ergänzte er seine Ausbildung durch Studien bei Prof. Roth und Prof. Haas. Von 1995 - 1999 war Laux Kantor der Dankeskirche in Bad Nauheim und Dozent an der  Kirchenmusikschule Bayreuth. Seit 1999 ist er Professor an der Robert - Schumann - Hochschule in Düsseldorf. Er ist Mitbegründer und Leiter der internationalen Düsseldorfer Orgelfestivals. renomierte Orgelwettbewerbe sahen ihn als Preisträger. Zudem ist er heute gefragter Juror und genießt hohes Ansehen durch seine Meisterkurse im In- und Ausland. Künstlerische Tätigkeiten als Organist und Komponist führen ihn regelmäßig in bedeutende Städte und wichtige Konzertstätten. Der "Krummhörner Orgelfrühling" fand 2012 erstmals unter seiner Leitung statt. 2012 wählte das Fachblatt "Organ" zum "Organisten des Jahres".


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Elmar Lehnen

Elmar Lehnen wurde geboren in Hinsbeck am Niederrhein, seinen ersten Orgelunterricht erhielt er bei Wolfgang Seifen (damals in Lobberich ansässig, jetzt Professor an der Universität der Künste Berlin). Er absolvierte sein Kirchenmusikstudium an der Kirchenmusikschule St. Gregorius-Haus in Aachen, wo er später im Rahmen der C- Ausbildung Orgel und Chorleitung unterrichtete. Seine Lehrer waren hier B. Botzet, Norbert Richtsteig, H.J. Roth, V. Scholz. Weitere Studien führten ihn an die Schola Cantorum in Paris zu Prof. Jean-Paul Imbert, wo er 2001 sein "diplome de concert" mit Auszeichnung abschloss. Im Jahre 1997 war er Preisträger im ersten internationalen Orgelwettbewerb, Korschenbroich. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Kantor der Pfarrei St. Anna in Mönchengladbach-Windberg, wo er die Konzertreihe "Windberger Geistliche Konzerte" gründete und deren künstlerischer Leiter er war, wurde er im Oktober 2000 als Nachfolger von Wolfgang Seifen zum Basilikaorganisten der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer berufen. Die musikalische Gestaltung der im Wallfahrtsort täglichen, feierlichen Liturgie ist ihm neben seiner internationalen Konzerttätigkeit Hauptschwerpunkt. Fernseh-, Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren sein musikalisches Wirken. Außerdem obliegt ihm die Verantwortung für die renommierten Basilikakonzerte, die in der ganzen Region große Beachtung finden. Jährlich geben internationale Persönlichkeiten der Orgelszene ihre musikalische Visitenkarte an der großen Seifert-Orgel ab.




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Hans Leitner

Hans Leitner wurde 1961 in Traunstein geboren. Nach dem Abitur studierte er Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Daneben studierte er auch Katholische Kirchenmusik und das Konzertfach Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik München in der Klasse von Prof. Franz Lehrndorfer.
1982-1989 war er ständiger Vertreter des Domorganisten im Münchner Liebfrauendom. 1988 gewann er den Rottenburger Improvisations-Wettbewerb. 1990, nach seiner Priesterweihe, wirkte er als Kaplan in München-Milbertshofen. 1992 wurde er als Domorganist und Domvikar an den Hohen Dom St. Stephan zu Passau berufen, wo er auch als Orgelsachverständiger der Diözese Passau wirkte.
Seit Herbst 2003 ist Hans Leitner Domorganist und Domvikar am Dom Zu Unserer Lieben Frau in München. An der Hochschule für Musik und Theater München hat er einen Lehrauftrag für Liturgik und Kirchenmusikalische Praxis inne. Hans Leitner ist Herausgeber verschiedener Orgelwerke und Verfasser von Beiträgen zu musikgeschichtlichen, organologischen und theologischen Themen. Zahlreiche CD- und Fernsehaufnahmen sowie Kompositionen für Orgel und Chorsätze dokumentieren sein umfangreiches künstlerisches Schaffen.



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Ines Maidre

Ines Maidre ist eine bedeutende, individuelle Konzertorganistin, die heute in Norwegen, als Dozentin für Orgelliteraturspiel an der Griegakademie, Hochschule für Musik in Bergen, tätig ist. Als Organistin konzertiert sie bei vielen internationalen Aufführungen und sie gastiert bei bedeutenden Orgelkonzertreihen in Europa.
Sie studierte Klavier und Orgel am Staatlichen Konservatorium Tallinn (Estland), wo sie 1985 ihre Studien mit Auszeichnung absolvierte. Von 1989 bis 1991 setzte sie ihre Studien bei Prof. Daniel Roth in Paris fort, welche sie mit dem Prix d'Excellence abschloss. 1994-1998 studierte sie Cembalo und Barockinterpretation bei Hans Knut Sveen an der Grieg-Akademie in Bergen. Sie hat an mehreren Meisterkursen, u.a. bei Martin Haselböck, Jean Boyer, Olivier Latry, teilgenommen.
1991 gewann Ines Maidre beim Concours Musicale d'Ile de France den ersten Preis . Seither hat sie in ganz Europa mit Erfolg konzertiert, u. a. in Notre-Dame und St Sulpice in Paris, Westminster Abbey in London, St Bavo in Haarlem, Altenberger Dom. Sie war auch bei vielen internationalen Festivals, u. a. in Nürnberg, Brüssel, Haarlem, Paris, Bergen, Blekinge, Espoo, Riga, Tallinn zu Gastkonzerten eingeladen.
Die Beschäftigung mit historischen Auffürungspraxen bei alter Musik und virtuose Souveränität bei der Interpretation romantischer und zeitgenössischer Literatur, zeugen von Maidres hoher musikalischer Kompetenz und geben ihrem Repertoire imponierende Vielseitigkeit. Unter Leitung der Dirigenten Neeme Järvi, Tõnu Kaljuste, Martin Fischer-Dieskau, u. a. war sie Solistin bei Konzerten für Orgel und Orchester. Bei vielen wichtigen Aufführungen mit Chor und Orchester ist sie an Orgel oder Cembalo aufgetreten. 1995 hat Ines Maidre den Jahrespreis des Estnischen Kulturkapital bekommen für eine Reihe mit sehr originellen Konzerten ("Schwanegesang für die Orgel", "Kathedralfenster", "In Bachs Fußspur"). Maidres erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Solisten und Ensembles wie z.B. mit Gregorianischem Gesang, Tanz, Schlagzeug, Harfe, Streicher und Synthesizer zeigt sich in einer Reihe erfolgreicher Konzerte.
Für den Film über den estnischen Orgelkomponist Peeter Süda hat Ines Maidre alle seine grossen Werke eingespielt. Ihr Spiel ist dokumentiert auf mehrere CD's u.a. mit Orgelwerken von estnischen Komponisten.


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Michal Makuszewski

Michal Markuszewski, geboren 1980 in Warschau, begann seine musikalische Ausbildung mit 5 Jahren und beendete diese mit Auszeichnung an der K.Szymanowski-Schule in der Klavierklasse von Prof. Maria Niemira und in der Orgel bei Prof. Marietta Kruzel-Sosnowska. 2004 beendete er sein Studium an der Warschauer "Frederic Chopin" Musikakademie bei Prof. Joachim Grubich (Orgelklasse) mit Auszeichung und auch bei Prof. Kazimierz Gier od (Klavierklasse). Zurzeit studiert er Orgelimprovisation an der Universität der Künste Berlin (Klasse Prof. Wolfgang Seifen) und an der Hochschule für Musik in Würzburg (Orgelklasse Prof. Christoph Bossert).
Zu seinen bisher grössten Erfolgen zählen: 2. Preis beim Wettbewerb der polnischen Orgelmusik des 20. Jahrhunderts (Liegnitz 1998) und 1. Preis beim internationalen Wettbewerb der Orgelmusik in Rumia (2000), ausserdem bekam er die Auszeichnung für die beste Interpretation der Musik von Johann Sebastian Bach, verbunden mit einer Auszeichnung des Präsidenten der Stadt Danzig und den 3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Zürich (Bühlkirche 2007). Er ist aufgetreten bei intern. Festivals: in Gleiwitz, Kazimierz Dolny, im Pelpliner-Dom, im Orgel-Conversatorium in Liegnitz, Warschau, außerdem in Krakau, Lodz, Skierniewice, Sejny, Strzegom, Walim, Wroclaw und in anderen Städten Polens, in Litauen, Tschechien (bei den Tagen der Orgelmusik - Vyšehrad 2002), und in Deutschland u. a. "34. Wuppertaler Orgeltage".
Seine Kenntnisse vervollständigte er bei folgenden Meistern: Guy Bovet, Aleksander Fiseyski, Julian Gembalski, Lorenzo Ghielmi, Jean Guillou, Bernhard Haas, Rudolf Innig, Olivier Latry, Heribert Metzger, Peter Planyawski, Martin Sander, Christopher Stembridge, Harald Vogel. Er arbeitete bereits mit vielen ausgezeichneten Solisten sowie dem Polnischen Kammerchor "Schola Cantorum" Danzig, "Camerata Varsovia" zusammen, außerdem mit dem Orchester Jeunesses Musicales, mit welchem er eine Kantate "St.Caecilia" von Franciszek Lessel auf CD aufgenommen hat. Der Künstler spielt ebenso neuzeitliche polnische Orgelmusik.
Auch die Orgelimprovisation gehört zu seinem Interessengebiet. Im Juli 2002 nahm er am Internationalen Improvisationswettbewerb in Nürnberg teil, ebenso an Improvisationskursen mit Prof. Tomasz Adam Nowak (Münster), Theo Brandmüller (Saarbrücken), Prof. Wolfgang Seifen (Berlin) und Julian Gembalski (Kattowitz). Der Künstler befasst sich ebenso mit Problemen der Erhaltung historischer Orgeln. Er ist Mitglied des 'Vereins zur Erhaltung und Erforschung schlesischer Orgeln'. Er hat bisher mehr als 300 historische Orgeln in Polen dokumentiert. Er hat CD-Aufnahmen gemacht, sowie auch Aufnahmen für den polnischen Rundfunk und TV.
Seit 2004 ist er als Organist an der Ev.-Ref. Kirche in Warschau tätig und verantwortlich für die Renovierung der historischen Orgel der Fa. Schlag. Er ist Stipendiat des Ministeriums für Kultur in Polen für das Jahr 2007.


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Maus






Thorsten Maus

 

Thorsten Maus, geboren 1972 in Essen, studierte kath. Kirchenmusik an der Folkwang Hochschule Essen bis zum A-Examen (Orgel: Prof. Gisbert Schneider, Chorleitung: Guido Knüsel). Anschließend folgte ein Orgelaufbaustudium an der Musikhochschule Stuttgart (Prof. Dr. Ludger Lohmann). Seit April 2002 Privatstudien für Orchesterleitung bei Prof. Michael Luig an der MHS Köln. Teilnahme an verschiedenen Kursen und Seminaren zu Orgelliteraturspiel und -improvisation bei Jon Laukvik, T. A. Nowak, Pierre Pincemaille, Heino Schubert u.a. .von 200 bis 2004 war Maus Kirchenmusiker in Hilden, seit 2004 ist er Kreisdekanatskantor für den Kreis Recklinghausen an der Propsteikirche St. Peter in Recklinghausen. In dieser Funktion nimmt er die Dozententätigkeit am bischöflichen Kirchenmusikseminar Münster war. in zahlreichen Konzerten und Kursen zeigt Maus sein außerordentliches Geschick für einfühlsame und virtuos anspruchsvolle Improvisation. eine an „seiner“ Orgel in der Propsteikirche St. Peter eingespielte CD mit dem Titel „Lebens(an)sichten“ legt davon ein beredtes Zeugnis ab.

 

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Felicia Meyerratken  / Camerata Madrigale (Leiting Maximilian Cramer)

Das zehnköpfige Ensemble "Camerata Madrigale" gründete sich 1999 und hatte sich zunächst der Pflege der alten Musik verschrieben. Unter der Leitung ihres Gründers Maximilian Cramer legen die Sängerinnen und Sänger großen Wert auf historisch nahe Aufführungspraxis. Maximilian Cramer beschäftigte sich in seiner Ausbildung neben seinem Gesangsstudium intensiv mit den Bereichen Kirchenmusik und Chorleitung. Er ist Kantor an der St. Johannes - Kirche in Lette/Osnabrück. Auch alle anderen Chormitglieder verfügen über musikalische Ausbildung und fundierte Erfahrung im Umgang mit der Chormusik.

 

Bereits während ihres Studiums in Münster war Felicia Meyerratken Preisträgerin beim Orgelwettbewerb in Elburg. Nach der Absolvierung der Musiklehrerprüfung mit Hauptfach Orgel vertiefte sie ihre Kenntnisse sowohl im musikwissenschaftlichen als auch im spieltechnischen Bereich durch ein Studium an der Wiener Musikhochschule (M. Radulescu), das sie mit dem Konzertfachdiplom abschloss. Seit 1997 ist sie Lehrbeauftragte der Universität Münster und Dozentin an der Kirchenmusikschule Essen. Konzertreisen führten sie u.a. nach Holland, Norwegen und Spanien. Zusammen gestalteten Felicia Meyerratken und die "Camerata" im Jahr 2003 ein Konzert der "Bocholter Orgeltage"


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Stefan Müller / Essener Bachchor

Der Essener Bachchor zählt aufgrund seiner über 100jährigen Geschichte und dem seit Jahrzehnten gleich bleibend hohen Niveau zu den wichtigen Größen im Kulturleben des Ruhrgebietes. Jährlich etwa drei große Oratorienaufführungen, A-cappella-Programme und zahlreiche gottesdienstliche Verpflichtungen geben hiervon Zeugnis. Stephan Peller, der musikalische Leiter, legte 1991 in Essen sein A - Examen und 1996 sein Kapellmeisterexamen in Utrecht ab. 1995 wurde er Kantor der Erlöserkirche und Leiter des Chores. Umfangreiche kammermusikalische Tätigkeiten und Verpflichtungen als Dirigent, Juror und Dozent ermöglichten ihm den Aufbau eines breit angelegten künstlerischen und pädagogischen Horizontes. Stefan Müller besuchte zunächst die Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg, die er mit Auszeichnung abschloss. Anschließend nahm er das Studium der Kirchenmusik in Essen auf. Hier legte er 1996 sein A-Examen ab. Seit dem ist Müller Kantor an der St.Gudula-Kirche in Rhede. Sowohl der Essener Bachchor als auch Stefan Müller sind regelmäßig Gäste der Bocholter Orgeltage.


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Konrad Paul

Konrad Paul, in Wernigerode geboren und aufgewachsen, studierte bis 2002 an der Musikhochschule Lübeck Kirchenmusik und Musikerziehung (u. a. bei M. Haselböck, L. Ghielmi und J. Essl). Meisterkurse bei Marie-Claire Alain, Guy Bovet und Olivier Latry gaben wertvolle Impulse vor allem in der französischen Orgelliteratur. Aber auch in den Bereichen "historische Aufführungspraxis" und Chorleitung konnte er wichtige Erfahrungen durch Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern und Ensembles machen. Als Organist gibt Konrad Paul regelmäßig Konzerte z.B. bei den "Merseburger Orgeltagen", der "Wernigeröder Orgelmusikwoche", mit dem Landesjugendchor Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, sowie vielfach im norddeutschen Raum. Außerdem beteiligte sich Konrad Paul bei Wettbewerben, so beim Wettbewerb für gottesdienstliche Improvisation am 18.01.2002 in Lübeck, wo er den 1. Preis gewann. Bis 2005 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig im Aufbaustudiengang Kirchenmusik A u. a. bei Arvid Gast (Orgel) und Thomaskantor Georg Christoph Biller (Chorleitung), bis 2006 absolvierte er ein Zusatzstudium "Dirigieren" bei GMD Gerd Bahner und Michael Köhler. Seit 2005 ist er Kantor an der Christuskirche in Oberhausen und Leiter der Evangelischen Singgemeinde Oberhausen. Sein Debüt im Rahmen der Bocholter Orgeltage war im Jahr 2005.


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Projektchor St. Josef / St. Georg Bocholt

Sowohl die Kirchengemeinde St. Josef als auch die Nachbargemeinde St. Georg verfügen über kleinere Chorgruppen, die sich mehrmals im Jahr zu intensiven Probenphasen treffen, um besondere kirchenmusikalische Programme zu erarbeiten. So trat die "Schola" 2008 mit der "Missa in G" von Collin Mawby und der "Projektchor St. Georg" 2007 mit einem Telemann-Programm in Erscheinung. Beide Gruppen vereinten sich zu den Bocholter Orgeltagen 2008, um gemeinsam ein Programm zu erarbeiten, das Vertonungen des "Vater unser" zum Inhalt hatte. Dabei wollten die Jungen Sänger nicht nur alte oder bekannte Werke interpretieren, sondern suchten besonders nach interessanten Werken aus alter und neuer Zeit, die sowohl für den Sänger als auch für die Zuhörer eine Bereicherung sein sollten.

Leitung: Norbert Langstein, Werner Hespe



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Joachim Riepen / Ralf Schmittkamp

Ralf Schmittkamp lebt in seinem Geburtsort Isselburg. Nach seinem Wehrdienst im Luftwaffenmusikkorps Münster absolvierte er sein Schlagzeugstudium an der Folkwang - Hochschule Essen. Anschließend war er als "ständige Aushilfe" tätig in den Sinfonieorchestern der Städte Osnabrück, Wuppertal und Solingen tätig. Praktikantenstellen führten ihn nach Hilchenbach und Marl ("Philharmonia Hungarica") und schließlich auch zu den Bochumer Symphonikern. Zurzeit ist Ralf Schmittkamp Dozent für Schlagzeug an der Musikschule Bocholt/Rhede/Isselburg.

Joachim Riepen studierte Kirchenmusik in Köln und belegte Meisterklassen bei Prof. Zimmermann (Köln) und Dr. Tagliavini (Bologna). Nach seiner Tätigkeit als Dekanatskirchenmusiker trat er seit 1979 in den höheren Schuldienst und war von 1977 bis 1983 Lehrbeauftragter für Klavier und Orgel der Universität Dortmund. Neben Konzerten im In- und Ausland begleitet Joachim Riepen auch Stummfilme an der Kinoorgel (u. a. im deutschen Filmmuseum Frankfurt) uns ist als freier Mitarbeiter der Deutschen Welle tätig. Seine Improvisationen zum Emsdettener Totentanz sind auf CD erhältlich.



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Rishton













Tim Rishton

Dr. Tim Rishton debütierte schon als 18jähriger mit großem Erfolg in London. Daran schloss sich eine bemerkenswerte internationale Karriere als Konzertorganist, Rundfunksprecher, Autor und Dozent.

Er studierte bei Susi Jeans und an den Universitäten von Reading (wo er sämtliche Preise für Orgelspiel errang), Manchester und Wales. Er lehrte nach seiner Promotion über die Musik des 18. Jahrhunderts an der Universität von Wales. Später wurde er Professor an einer norwegischen Universität, Domorganist und Kirchenmusikbeauftragter einer norwegischen Diözese. Er lebt jetzt auf einem Hof auf den Bergen in Norwegen und reist zu vielen verschiedenen Ländern, mit diversen Gastprofessuren. Obwohl er vor allem als Interpret deutscher Barockmusik bekannt wurde, reicht sein Repertoire von Poulencs Orgelkonzert und den englischen Konzerten des 18. Jahrhunderts bis zum Gesamtwerk J. S. Bachs und von Franz Schmidt bis zu skandinavischer Musik, die er beim Nordlands Festival zu Aufführung brachte. Er hielt Vorlesungen und Meisterkurse (auch mit Rundfunkübertragung) an vielen Universitäten in norwegischer, englischer und walisischer Sprache. Sowohl für den norwegischen Sender NRK als auch für BBC, HTV und S4C produzierte er regelmäßige Radio- und Fernsehsendungen. Rishton spielte zahlreiche CDs ein, derzeit nimmt er eine Doppel-CD mit Bachs "Kunst der Fuge" auf und bereitet eine weitere CD mit norwegischer Orgelmusik vor, für die zwei Werke eigens komponiert wurden. Neben der Publikation von Orgelmusik und zahlreicher Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften, im aktuellen Die Musik in Geschichte und Gegenwart und im The Revised New Grove schrieb Tim Rishton einige Bücher über Kirchenmusik, norwegische Kultur und Musikverständnis. Zu seiner eigenen Konzert-„Philosophie" schreibt Rishton: Musik muss selbstverständlich hervorragend, authentisch und verantwortungsvoll gespielt werden; aber dass was ein gutes Konzert ausmacht ist, dass der Zuhörer zurückkommen möchte und es noch einmal hören will. Trifft dies nicht zu, ist das Konzert nicht erfolgreich gewesen – wie gut technisch gesehen es auch gewesen sein mag. DER FOKUS IST DARAUF GERICHTET WIE DIE ZUHÖRER MUSIK ERLEBEN; KÜNSTLER UND INSTRUMENT SIND NEBENSÄCHLICH. Drei wichtige Grundsätze: 1. Nähe und Kommunikation: „hier gibt's wunderschöne Musik – sei dabei und erleb sie!" (nicht: „kuck mal was ich alles kann"). 2. Programmwahl – „Lass die Musik erzählen": Ich spiel nur Musik die ich wirklich mag und die ich gerne mit anderen teilen möchte. Gute Musik hat eine Geschichte und man muss diese erzählen können. Hat Musik nichts zu erzählen, so kann man es sein lassen sie zu spielen. 3. „Historische Orientierung" bedeutet dass Technik und Aufführungspraxis der Musik dienen – nicht umgekehrt.

 

 

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 Ruckdeschel


 





Ludwig Ruckdeschel

Bereits seit 1982 war Ruckdeschel als Organist in seiner Heimatgemeinde in München tätig, und eine vielseitige Tätigkeit als Chorsänger, Chorleiter und Kirchenmusiker in verschiedenen Münchener Gemeinden war Grundlage für sein Musikstudium an der Musikhochschule und der Universität in München.

Er erwarb Diplome in Kirchenmusik (A), Konzertfach Orgel und Klavier sowie in Instrumentalpädagogik. Während der Studienzeit war er  in München als Kirchenmusiker tätig, bis er 1996 zum Stiftsorganisten nach Altöttigen berufen wurde.

Nach sieben Jahren Tätigkeit im bedeutendsten Wallfahrtsort Deutschlands und Aufgaben als Regionalkantor und Orgelreferent wurde er 2003 zum Domorganisten an der hohen Domkirche St. Stephan in Passau berufen.

Hier leitet er die Konzerte an der weltbekannten Passauer Domorgel und den jährlich stattfindenden Meisterkurs.

In über 1000 Konzerten in aller Welt hat er sich durch einfühlsame Interpretationen und brilliante Spieltechnik einen außerordentlichen Ruf erworben, der auch durch seine Kompositionen und Improvisationen bestätigt wurde.

Zahlreiche Aufnahmen für CD, TV und Radio belegen seine künstlerischen Qualitäten, die er als gefragter Pädagoge an seine zahlreichen Schüler weitergeben möchte.


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Jörg Schreiner / Bettina Oehmen

Jörg Schreiner erhielt als 10jähriger ersten Orgelunterricht bei Domkapellmeister Karl Fritz in Fulda. Sein Kirchenmusikstudium in Regensburg und Frankfurt schloss er 1989 mit dem A - Examen ab. Nach verschiedenen Anstellungen in Frankfurt und Düren war er von 2001 bis 2004 Kantor an St. Pankratius in Dingen. Als Konzertorganist und als Begleiter in verschiedenen Ensembles ist er seit vielen Jahren erfolgreich tätig. Die Autorin und Liedermacherin Bettina Oehmen, in der Region bekannt durch ihre Bocholter Krimis, wurde in Dortmund geboren. Ihr Musikstudium (klassische Gitarre und Gesang) setzte sie in Jerusalem fort, wo sie drei Jahre lang blieb. Dort entstand auch das erste Kinderbuch ("Julius sieht mehr"). Nach ihrer Rückkehr zog sie zusammen mit ihrem Mann nach Bocholt, wo das Ehepaar seither mit seinen vier Kindern lebt. Die Autorin begann hier die Bocholter-Krimireihe und schrieb das "Bocholter Bilderbuch", dazu kamen weitere Bücher für Kinder und Erwachsene (als letztes "Solé oder der Weg zum Glück" aus dem Jahr 2005) und mehrere CD-Einspielungen mit Liedern aus ihrer Feder. Regelmäßig tritt sie, von ihrem Ehemann Christoph auf dem Cello begleitet, mit Lese-Konzerten auf. 2006 gestalteten Bettina Öhmen und Jörg Schreiner ein Orgelkonzert für Kinder.



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Thomas Schmitz / Collegium Vocale an St. Mariae Himmelfahrt Wesel

Thomas Schmitz, 1971 in Köln geboren, war zunächst er Schüler von Domorganist Andreas Meisner, Altenberg. Es folgte das Kirchenmusikstudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Ludger Lohmann (Orgel-Literaturspiel), Willibald Bezler (Orgel-Improvisation) und Jon Laukvik (Cembalo).Die Teilnahme an etlichen Meisterkursen (M.Cl. Alain, J. Boyer, J. Essl, R. Hill, E. Kooiman, P. Planyavsky, M. Radulescu, D. Roth, H. Vogel u.a.) rundete die Ausbildung ab. Kirchenmusikalische Tätigkeit zunächst in Köln, Oppenweiler und Nürtingen/Neckar. Von 2000 bis 2003 wirkte er als Dekanatskirchenmusiker in Freudenstadt. Daneben Konzerttätigkeit im In- und Ausland und mehrere CD-Produktionen. Gelegentlich ist er Dozent für Literaturspiel wie auch für Improvisation bei Werkwochen und Workshops. Seit Februar 2003 ist er Domorganist am Hohen Dom zu Münster.


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SchoonbroodtSerge

Serge Schoonbrodt, Orgel

 

Dominique Schmitz, Tanz

 

Serge Schoonbroodt wurde 1971 in Eupen (B) geboren. Er tritt er in die Fußstapfen seines Vaters und entscheidet sich für die Musik . Nach seinem ersten Preis am Konservatorium von Brüssel 1992 geht er nach Paris und tritt in die Maîtrise der Kathedrale Notre-Dame ein. Seine Organistenkarriere beginnt 1996 mit einer CD mit Werken von Jacques Boyvin. Diese CD ist der Ausgangspunkt einer Serie von Einspielungen mit Werken altfranzösischer Meister auf historischen Orgeln. Diese Einspielungen zeugen von einer sehr persönlichen Vision dieser Werke, die vor allem bestimmt wird durch die  Begegnung mit Francine Lancelot, der Päpstin des barocken Tanzes. Schoonbroodt gibt zahlreiche Konzerte in ganz Europa und Südamerika (u. a. „Festival les Académies Musicales de saintes" oder "Festival de Saint-Michel en Thiérache"). Zahlreiche Artikel über ihn und seine Arbeit erscheinen in Magazinen und Tageszeitungen und in Rundfunk und Fernsehen. 2006/07 ist Schoonbroodt künstlerischer Leiter eines großen Musikfestivals in Peru, welches das Ziel verfolgt, unterprivilegierten Bevölkerungsschichten Zugang zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen. Er ist Stipendiat der Fondation Spes und ständiges Mitglied der Jury der Stiftung König Baudouin. Ab 2011 geht Serge neue Wege und verbindet  Orgel mit anderen Künsten. So ermöglicht er Begegnungen zwischen der Orgel und HipHop (Mai 2013 in der Oper Lüttich), Zirkus (mit der Carré Curieux Gruppe), Puppentheater, Tanz (mit der Tanzkompanie Irène K.). Das Projekt "Die Orgel den Kindern erzählt" spielt er mit dem berühmten Schauspieler Bruno Coppens. Er gibt regelmäßig Meisterkurse über die "Interpretation der Alten Musik".


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Gijs van Schoonhoven






Gijs van Schoonhoven

 

Der 1953 in Deventer geborene Gijs van Schoonhoven studierte Orgel, Kirchenmusik und Musiktheorie an dem Städtischen Konservatorium Arnheim. Seine Lehrer waren Bert Matter und Win Kloppenburg. Er ist Organist der Stadt Enschede und unterrichtet Orgel- und Kirchenmusik am Konservatorium in Enschede. In zahlreichen Konzerten machte er sich als Klavier- und Orgelbegleiter und als Solo- Organist einen Namen vor allem durch seine Interpretationen barocker Literartur und der Werke zeitgenössischer Komponisten. Im Jahr 2000 war van Schoonhoven Orgelsolist bei einer erfolgreichen Tournee des „Orchester van het Oosten“. Dem Bocholter Publikum ist Schoonhoven bekannt durch den großen Orgelzyklus „La nativite du seigneur“ von Olivier Messiaen, den er 2012 in der St. Georg – Kirche spielte. Neben seiner Konzert- und Dozententätigkeit leitet Schoonhoven unter anderem den Madrigalchor Vreden.

 

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Leo Schwär, Leo und Hilbert-Schwär, Eva

Leo Schwär studierte katholische Kirchenmusik an der Folkwanghochschule Essen. Nach seinem A-Examen schloss sich ein Orgelstudium in Köln bei Prof. W. Stockmeier an, das er mit dem Diplom beendete. In zahlreichen Meisterkursen und Seminaren (Gerd Zacher, D. Roth, P. Planjavski, J. Laukvik u. a.) bildete er sich weiter. Leo Schwär war Kantor an der evangelischen Christuskirche in Bocholt. Heute ist es freischaffend tätig im Raum Nordhorn/Grafschaft Bentheim.  Darüber hinaus übt er eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Begleiter aus. Eva Hilbert-Schwär absolvierte nach ihrem Lehramtsstudium mit den Fächern Deutsch und Musik das zweite Staatsexamen für Primarstufe 1986 in Bocholt. Ein Zusatzstudium in katholischer Kirchenmusik in Aachen schloss sie mit dem C-Examen ab. Mehrere Jahre arbeitete sie an den Musikschulen Borken und Bocholt in den Bereichen Früherziehung und Grundausbildung, bis sie 1995 ganz in den Schuldienst eintrat.  Eva Hilbert-Schwär war Konrektorin an der Liebfrauenschule in Bocholt und übernahm 2012 die Leitung einer Grundschule in Neuenhaus.  Eva Hilbert-Schwär und Leo Schwär waren zuletzt im Jahr 2007 mit einem Orgelkonzert für Kinder "Cilly und die Orgelmaus" bei den "Bocholter Orgeltagen" aktiv.


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Wolfgang Schwering (Orgel) / Sigrid Schwering (Violine)

Sechzehnjährig ging die mehrfache Preisträgerin von "jugend musiziert" als Jungstudentin an die Folkwanghochschule in Essen und erhielt Unterricht bei Prof. W. Krotzinger. 1978 legte sie die künstlerische Reifeprüfung in den Fächern Violine und Kammermusik ab. Danach spielte sie einige Jahre bei der "Philharmonia Hungarica" in Marl. Heute beschäftigt sie sich vorwiegend mit der Barock-Violine und der Alten Musik, insbesondere der Kammermusik des Barock und der Frühklassik in Konzert und Lehre. Seit 1991 unterrichtet sie an der Musikschule in Dinslaken.

Ihr Ehemann Wolfgang Schwering (geb. 1953) schloß sein Kirchenmusikstudium in Essen 1976 mit Auszeichnung ab. Es folgten Studien in den Fächern Kammermusik, Cembalo und die Orgel - Meisterklasse bei Prof. S. Ahrens (Konzertexamen 1979). Von 1973 bis 1992 war Schwering Kirchenmusiker in Oberhausen. In diese Zeit fallen Preise bei zahlreichen Wettbewerben (u. a. Messiaen - Wettbewerb in Essen). Seit 1992 ist Schwering Domorganist in Xanten, Orgelsachverständiger des Bistums Münster und Leiter des Bischöflichen Kirchenmusikseminares in Xanten. Zahlreiche Konzerte (Orgel, Chor, Orchester etc.) und CD - Aufnahmen runden sein Spektrum ab.




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Wolfgang Schwering / Scholae Cantorum Kleve (Ltg. Heinz Kersken)

Die ausführenden Scholae Cantorum widmen sich der Interpretation des Gregorianischen Chorals nach neuesten Erkenntnissen der gregorianischen Semiologie und Paläographie Ihr Leiter, Kreisdekanatskantor Heinz Kersken aus Kleve, studierte im Rahmen seiner Kantorenausbildung (A- Examen) Gregorianik bei Prof. Reinhard Joppich und vervollständigte sein Wissen durch die Teilnahme an den internationalen Sommerkursen für Gregorianik in Essen.

Wolfgang Schwering) schloß sein Kirchenmusikstudium in Essen 1976 mit Auszeichnung ab. Es folgten Studien in den Fächern Kammermusik und Cembalo und die Orgel-Meisterklasse bei Prof. S. Ahrens (Konzertexamen 1979). Von 1973 bis 1992 war Schwering Kirchenmusiker in Oberhausen. In diese Zeit fallen Preise bei zahlreichen Wettbewerben (u. a. Messiaen-Wettbewerb in Essen). Seit 1992 ist Schwering Domorganist in Xanten, Orgelsachverständiger des Bistums Münster und Leiter des Bischöflichen Kirchenmusikseminars in Xanten. Zahlreiche Konzerte und CD - Aufnahmen geben einen Einblick in sein vielfältiges Schaffen.




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Jürgen Sonnentheil

Der in Süddeutschland geborene Musiker ist seit langem für seine außergewöhnlichen Programme, sei es als Konzertorganist, als Kirchenmusiker oder Dirigent geschätzt und bekannt. Sein Studium absolvierte er in Bayreuth, Köln (A-Examen, Orgel: Prof. Viktor Lukas) und Düsseldorf (Konzertexamen, Orgel: Prof. Hans-Dieter Möller). Die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen (z.B. bei Guy Bovet, Luigi Ferdinando Tagliavini, Gaston Litaize, Ton Koopman, Marie-Claire Alain) gaben weitere wichtige Impulse. Der Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe konzertiert in ganz Europa, initiierte den Bau der symphonischen Woehl-Orgel für die St.Petri-Kirche Cuxhaven und gründete das Bach-Fest Cuxhaven und das Nordsee-Orgelfestival. Mit dem von ihm begründeten Ensemble "Das Neu-Eröffnete Orchestre" auf historischen Instrumenten spielte Jürgen Sonnentheil als Erster die Instrumentalwerke von Jan Dismas Zelenka für cpo ein und widmet sich nun dem Werk von Valentin Rathgeber, von dem das Ensemble mit internationalen Solisten Teile des "Musikalischen Tafel-Confect" für den BR und cpo aufnehmen wird. 2003 folgte eine Einladung als Dirigent nach Tel Aviv, um dort mit dem New Israeli Ensemble zu arbeiten, weitere Projekte sind in Planung. Zahlreichen Rundfunkaufnahmen für den WDR, BR, HR, ORF, das Schweizer Radio und für Radio Bremen dokumentieren seine künstlerische Arbeit. Als einer der wenigen Organisten setzt er sich für den Komponisten Wilhelm Middelschulte ein und wird in den nächsten Jahren das Gesamtwerk von Middelschulte für cpo einspielen. Neben seiner großen Leidenschaft, dem alpinen Skilaufen und Windsurfen, ist Jürgen Sonnentheil auch Gastprofessor am Königlichen Konservatorium in Antwerpen.


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Jan Pierre Steijvers

Jean-Pierre Steijvers (1963) studierte im Hauptfach Orgel, Klavier und Kirchenmusik am Konservatorium Maastricht und am Sweelinck Konservatorium zu Amsterdam. Er erhielt Orgelunterricht bei Jean Wolfs, Kamiel D`Hooghe und Jacques van Oortmerssen. Das Studium beider Instrumente beschloss er jeweils mit Lehr- und Konzertexamen. Außerdem legte er das Examen für katholische Kirchenmusik ab. Er nahm an Interpretationskursen teil bei Ludger Lohmann (J. S. Bach), Wolfgang Rübsam (F. Mendelsohn-Bartholdy und Fr. Liszt), Ton Koopman (J. S. Bach), Harald Vogel (D. Buxtehude), Hans-Ola Ericsson (O. Messiaen) und Kees van Houten (J. S. Bach). Jean-Pierre Steijvers gibt in den Niederlanden und im Ausland Orgelkonzerte, z. B. in der Nieuwe Kerk Amsterdam, St. Bavokerk Haarlem, Grote Kerk Dordrecht, Hofkirche und Jesuitenkirche Luzern, Xantener Dom, Churchill College Chapel Cambridge, Tschaikowsky Konzertsaal Moskau, Großer Saal des Konservatoriums Tbilisy, Kazan Organ Concert Hall, mit stets lobenden Kritiken. Er ist als Begleiter verschiedener Ensembles, Chöre und Solisten tätig, mit denen er regelmäßig Konzerte gibt sowie an Rundfunksendungen und CD-Aufnahmen mitwirkt. Auch tritt er als Organist mit dem Limburger Sinfonieorchester auf. Als Dozent für Orgel, Klavier und Musiktheorie lehrt er am Kunstzentrum Roermond und ist als Kirchenmusiker mit verschiedenen Gemeinden verbunden. Er wirkte an der CD-Box "Historische Orgeln in Limburg" mit. An der Orgel der St. Bavokerk in Haarlem nahm er im Jahr 2000 Orgelwerke des russischen Komponisten M. Tariverdiev auf. 2001 folgte in der Basilika zu Maastricht eine Aufnahme französischer Orgelmusik des 17./18. Jahrhunderts in Zusammenarbeit mit der Schola Maastricht. Jean-Pierre Steijvers hat an mehreren internationalen Orgelfestivals und Wettbewerben teilgenommen, in den Niederlanden in Nijmegen 1994, Haarlem 1995, Maastricht 1996 und Alkmaar 1997, wie auch in Finnland (Lahti 1993) und Dänemark (Odense 1994). Er ist Preisträger verschiedener internationaler Orgelwettbewerbe.



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Edgar Strack / Meike van Bebber

Edgar Strack studierte zunächst Schulmusik mit Hauptfach Orgel, später das Konzertfach Orgel bei Peter Dicke an der Musikhochschule Köln. Verschiedene Meisterkurse (u. a. bei Daniel Roth) schlossen sich an. Seit 1990 ist Strack Korrepetitor an der Kölner Musikhochschule und Kirchenmusiker in Ruppichteroth. Als Solist und Begleiter konzertierte er u. a. in Deutschland, Frankreich, Portugal und der Schweiz. Dem Bocholter Publikum ist er vor allem durch die "Festiva"-Konzerte mit dem Trompeter Georg Dieckhues bekannt.

Ihren ersten Oboenunterricht erhielt Meike van Bebber an der Bocholter Musikschule bei P. Hautzinger. Mehrfach war sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und Mitglied im Landes-Jugend-Orchester. Seit 1997 studiert van Bebber an der Musikhochschule Köln bei Prof. Chr. Schneider. Meisterkurse führten sie zu renommierten Oboisten wie Sarah Francis und Duglas Boyd. Von 1998 bis 2001 war sie Mitglied der jungen Kammeroper Köln. Ihre künstlerische Reifeprüfung wird Meike van Bebber im Jahr 2003 ablegen.



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Ignatio Ribas Talens

1963 in Valencia geboren, begann er seine Klavier-, Cembalo- und Orgelstudien an der Musikhochschule seiner Geburtsstadt und erlangte seinen Hochschulabschluss an der kommunalen Musikhochschule von Barcelona. Unter der Leitung von Montserrat Torrent vertiefte er seine Orgeltechnik und schloss seine Nachdiplomstudien bei der Abteilung für Musikwissenschaft des C.S.I.C. von Barcelona ab. 1988 wurde er am nationalen Wettbewerb der Musikjugend in Gerona ausgezeichnet und 1990 erhielt er den Andrés Segovia-Preis für die Interpretation spanischer Musik in Santiago de Compostela.
Von 1990 bis 1998 besuchte er verschiedene spezialisierte Kurse bei den Professoren M. Guyard und Jean Boyer (französische Musik), H. Meister und Michael Radu-lescu (J.S. Bach in extenso), Guy Bovert und Montserrat Torrent (iberische Musik) und Zsigmond Szatmáry (Gegenwartsmusik). Er nahm teil an zahlreichen internationalen Zyklen und Festspielen in Spanien, der Schweiz, Italien, Frankreich, Deutschland, Portugal, Kanada und den USA; als Solist oder Begleiter verschiedener Vokal- und Instrumentalgruppen (Cor Nacional de Petits Cantors d'Andorra, Spanish Brass Luur Metalls, Quinteto Mediterráneo, Trío Xácara, O.M. de Valencia, Orquesta nacional de Cámara de Andorra, Concert de les Arts, ...).
Kürzlich hat er seine sechste CD, die der spanischen Musik des 16. bis 20. Jahrhunderts gewidmet ist, aufgenommen.
Gegenwärtig ist er Titular-Organist der Kirche Sant Esteve de Andorra La Vella und von 1993 - 2007 war er Organist und Pianist des Cor Nacional de Petits Cantors de Andorra, das Land, wo er seit 1993 lebt und seine Lehrtätigkeiten ausübt. Ebenfalls ist er künstlerischer Leiter der musikalischen Aktivitäten der Fundació Amics dels Orgues de les Valls d'Andorra seit ihrer Gründung im Jahre 1999.
2002 gründete er die Academia de Órgano Contemporáneo, die jährlich von verschiedenen renommierten Organisten abgehalten wird. Als Komponist widmete er der Orgel eine ganze Werkreihe als Soloinstrument oder als in verschiedenen Kammerorcherstern integriertes Instrument.



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Thomas Tesche / Tanzensemble Jutta Poorten

Jutta Poorten, geb. 1960 in Kleve, studierte Kulturpädagogik mit Hauptfach Kunst (Plastik und Malerei), Nebenfach Musik (Klavier, Blockflöte) und Polyästhetischer Erziehung (Tanztheater) an der Hochschule Hildesheim. Wichtige Stationen ihres Wirkens sind das Performanceduett "Saxomotion" (Musik- und Tanzkonzepte für öffentliche Räume,1986 bis 89), das Blockflötenensemble 'Tibia' (1983-86), "The Workgroup Bob Rease" (Kontaktimprovisationen und Performance, Düsseldorf, 1987-89) und in den Jahren 1990-94 mehrere Reisen mit dem "Théatre du Moulinage" (Isaac Alvarez, Frankreich). 1985-2003 war sie Musikschullehrerin in den Fächern Tanzerziehung, MFE, MGA, Klavier und Musical an verschiedenen Musikschulen (Salzgitter, Geldern, Kleve), 1994-98 Leiterin und Dozentin des ‚Tanzateliers am Bahnhof' in Kleve. Seit 2003 ist sie Lehrerin für Musik und Kunst, Theater und Schulband an der GHS Materborn, Kleve, initiiert und leitet dabei weiterhin Musical- und Tanzprojekte in Eigenregie an der Musikschule Kleve.

Thomas Tesche, geb. 1963 in Aachen, studierte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf Evangelische Kirchenmusik (A-Examen 1989) und Orgel (Konzertexamen 1990). Seit 1991 ist er Kantor der Ev. Kirchengemeinde Kleve. Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit arbeitet er zusammen mit verschiedenen bildenden Künstlerinnen. Seit 1993 hat er fünf verschiedene Projekte "Orgel und Tanz" gemeinsam mit Jutta Poorten erarbeitet. Gastspiele führten sie nach Moers, Bonn, Soest, Freiburg und Lehnin. 2005 war das Programm "Hell/Dunkel" bei den Bocholter Orgeltagen zu hören bzw. zu sehen.


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Stephen Tharp

Nach seinen 33 weltweiten Konzerttourneen als Solist und mehr als 800 Konzerten in den USA , hat er eine derjenigen internationalen Karrieren fest etabliert, die von den Kritikern überall am meisten Anerkennung und Ansehen erfahren; sie brachte ihm den Ruhm ein, der Konzertorganist seiner Generation zu sein, der am meisten und weitesten auf Tourneen unterwegs ist.

Stephen Tharp ist in der aktuellen Ausgabe des Who's Who in America (2008) für seine ausgezeichneten Errungenschaften in der Musik aufgelistet. Seine umfassende Liste von Aufführungen seit 1987 enthält so herausragende Konzertorte wie St. Bavo, Haarlem; The Royal Albert Hall, London; St. Eustache, Paris; The Hong Kong Cultural Centre; Australien; Moskau; Zürich; den Dom von Mailand, Italien; die Kathedralen in Köln, München, Passau, Weingarten und Würzburg;; die Dvorák-Halle, Prag; die Hallgrímskirkja, Reykjavik, Island; Alle bedeutenden Orgeln in den USA.

Er war zentral vorgestellter Künstler bei nationalen wie regionalen Zusammenkünften des Amerikanischen Organistenverbandes (American Guild of Organists - AGO) und hielt Meisterkurse an der Yale University, am Westminster Choir College, dem Cleveland Institute of Music, der Bethel University, St. Paul, Minnesota, an den Hochschulen für Musik in Stuttgart, Trossingen und Bochum, sowie für die AGO. Er war außerdem Mitglied der Jury bei Wettbewerben an der Juilliard School und der Northwestern University.

Stephen Tharp bleibt ein wichtiger Vertreter neuer Orgelmusik, vergibt immer neue Kompositionsaufträge und spielt zahlreiche Uraufführungen von Kompositionen für das Instrument. Das erste solche Stück war Jean Guillous symphonische Dichtung Instants, op. 57, die Tharp am King's College, Cambridge, England, im Februar 1998 zur Uraufführung brachte. Als Komponist erhielt er selbst vom Kölner Dom den Auftrag, für Ostersonntag 2006 zur Einweihung der neuen Tuba-Hochdruckregister seine Easter Fanfares zu schreiben. Im April 2008 war Stephen Tharp der Offizielle Organist für den Besuch Papst Benedikts XVI. in New York.

Sein Orgelspiel wurde live übertragen vom Englischen und Irischen Nationalen Fernsehen, von Radio Prag, orgelnieuws.nl in den Niederlanden, und in den USA im öffentlichen amerikanischen Sender Pipedreams.

Im November 2006 strahlte Pipedreams eine komplette Sendung aus, die ausschließlich seiner Karriere gewidmet war, was ihn zu einem der ganz wenigen Organisten weltweit machte, die derart geehrt wurden. Er ist auch in ganz Amerika als Kammermusiker aktiv, der an der Orgel, dem Klavier und dem Cembalo gemeinsame Konzerte gab mit Künstlern wie Thomas Hampson, Itzhak Perlman, Jennifer Larmore, Rachel Barton Pine, The American Boychoir (Leitung: James Litton), dem St. Thomas Choir (Leitung: John Scott, in Duruflés Requiem), an Orten wie der Carnegie Hall, dem Metropolitan Museum of Art, der Alice Tully Hall und Avery Fisher Hall im Lincoln Center. Seine 12 Solo-Orgelaufnahmen sind bei den Labels JAV Recordings, Aeolus, Organum, Ethereal zu finden.

Von 1995-1997 war Stephen Tharp Organist an der St. Patrick's Cathedral in New York und Associate Organist an der St. Bartholomew Church, New York, von 1998-2002. Er ist derzeit Artist-in-Residence an der Grace Church (Episcopal), New York, wo er mit dem Organisten und Chorleiter Dr. Patrick Allen zusammenarbeitet.


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Gudrun Tollwert-Chudaska

Gudrun Tollwerth-Chudaska schloss ihr Gesangsstudium in Detmold mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Nach Solo-Gastspielen am Landestheater Detmold ist sie vor allem freischaffend als Konzertsängerin im Opern- und Oratorienfach im In- und Ausland tätig. Seit 1991 tritt sie mit dem "Duo Cantando" in zahlreichen geistlichen Konzerten auf. Enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Judith Beckmann und Helmut Rilling, unter dessen Leitung sie auch regelmäßig als Solistin bei den Stuttgarter Festspielen engagiert wird. Die erste Solo - CD Gudrun Tollwerth-Chudaskas "Sotto voce" entstand 1998. Klaus Hanusa studierte am Konservatorium Berlin bei Horst Eichler. 1969 wurde er 1. Trompeter beim philharmonischen Orchester Dortmund, 1975 Solotrompeter der Bochumer Symphoniker. Die Stadt Bochum verlieh ihm 1998 den Titel "Kammermusiker". Im gleichen Jahr gründete er die "Camerata Wesfalica". Seit 1991 ist er Lehrbeauftragter der Universität Dortmund. Jörg Segtrop Studierte in Dortmund und Bochum Schulmusik und Geographie. Ein Trompeten - Studium an der Musikhochschule Köln (Prof. Friedmann Immer) und am Konservatorium in Amsterdam vertieften seine Kenntnisse in der barocken Musizierpraxis. Seit 1995 ist er zudem ausgebildeter Kirchenmusiker. Das Ensemble spielte zusammen mit Werner Hespe bei den Orgeltagen 2007.



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Vanicek












Frantisek Vanicek

Frantisek Vanicek (*1969) gewann nach dem Studium am Konservatorium in Pardubice (Prof. J. Rafaja) und an der Akademie der musischen Künste in Prag (J. Hora) Erfahrungen an der Akademie der Kunst in Utrecht. Er erwarb den zweiten Preis in dem Albert- Schweitzer-Orgel- Wettbewerb in dem holländischen Deventer im Jahre 1991. Die internationale Jury sprach ihm die höchstgeschätzte Anerkennung aus. In demselben Jahr bewertete der tschechische Musikfonds seine ausländische Repräsentierung mit dem Prestigepreis „Premier Prix". Seit dem Jahre 1989 realisierte er über 500 Orgelsolokonzerte, vor allem im Ausland (z. B. Japan, Italien, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Polen, Dänemark, Schweden, Norwegen usw.), vor allem aber in den Niederlanden. Er half hier, eine humanitäre Mission zu erfüllen, durch Benefizkonzerte, die zugunsten der Opfer des Hochwassers im Jahre 1997 veranstaltet wurde. Das Publikum und die Kritik schätzen sein "famoses und glänzend beherrschtes Spiel" (De Orgelvriend, 1991), "den hervorragenden Künstler" (Corriere di Torino, 1994) oder "faszinierendes Orgelspiel" (Frankfurter Neue Presse, 1999). Seit dem Jahre 1995 unterrichtet er das künstlerische Orgelspiel an der Universität Hradec Králové.



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Jule Wanders / Werner Hespe

Jule Wanders lebt in ihrer Geburtsstadt Bocholt und arbeitet hier seit 1993 als Dozentin für Querflöte und musikalische Früherziehung an der städtischen Musikschule. Dem Bocholter Publikum ist sie bekannt als Soloflötistin und als Leiterin des Fachbereiches "Kinder-Musical" der Musikschule. Nach einem 1. Preis bei "Jugend musiziert" studierte sie allgemeine Musikerziehung in Münster und Instrumentalpädagogik in Münster (Prof. Wüst) und Detmold (Prof. Müller-Dombois). Als erste Flötistin des Landesjugendsinfonieorchesters und weiterer namhafter Ensembles nahm sie an zahlreichen Konzertreisen und Rundfunk- und Fernsehaufnahmen teil. Die Teilnahme an Meisterkursen führte sie u. a. nach Köln (A. Adorjan), Berlin (Mayaka Kubo, Karlheinz Zoeller), Amsterdam (Rien de Reede) und Budapest (Janos Balint). Seit 2001 ist Wanders stellvertretende Leiterin der Bocholter Musikschule. Jule Wanders ist regelmäßiger, gern gehörter Gast der Bocholter Orgeltage. Seit 2014 ist Jule Wanders Leiterin des Geschäftsbereichs Kultur der Stadt Bocholt.




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Weinberger










Gerhard Weinberger

 Gerhard Weinberger (* 31. Juli 1948 in Pfaffenhofen an der Ilm) erhielt seine Ausbildung bei Franz Lehrndorfer in den Jahren 1967 bis 1972 an der Hochschule für Musik und Theater München in den Fächern Orgel, Kirchen- und Schulmusik. 1971 war er 2. Preisträger im Fach Orgel beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Chordirektor an der Basilika St. Lorenz in Kempten wurde er 1974 an die Hochschule für Musik und Theater München berufen, wo er bis 1983 unterrichtete. Von 1983 - 2011 wirkte er Professor für Orgel und Leiter des Studiengangs Kirchenmusik sowie des Vokalsolisten-Ensembles der Barockakademie an der Hochschule für Musik Detmold. Von 1984 bis 2003 nahm er zusätzlich einen Lehrauftrag für Orgel an der Hochschule für Musik Würzburg wahr. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft Leipzig. Von ihm liegen zahlreiche CD-Einspielungen vor sowie eine Gesamteinspielung der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs auf bedeutenden historischen Orgeln, die 2009 mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Viele Jahre währt bereits seine internationale Konzerttätigkeit als Organist in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, hinzu kommen internationale Meisterkurse, Schallplattenpreise, Jurytätigkeiten und zahlreiche Rundfunkaufnahmen.

 

Als Dirigent führt er vor allem Werke des 18. Jahrhunderts auf. Zusammen mit seiner Frau Beatrice-Maria Weinberger gibt er auch Konzerte mit vierhändiger Orgelmusik. Weinberger ist zudem Herausgeber von Orgelmusik und geistlicher Chormusik (bisher über 20 Editionen), u. a. der ersten wissenschaftlichen Gesamtausgabe der Orgelwerke von Johann Ludwig Krebs und der Orgelwerke von Robert Schumann.

 

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Andreas Wermeling / Daniela Stampa

Daniela Stampa wurde in Hamm geboren und studierte bei Prof. Peter Ziehten an der staatlichen Hochschule für Musik in Münster. Sie ist im klassisch - romantischen Opernrepertoire ebenso zu Hause wie sie als Konzert- und Liedsängerin gefragt ist. Auftritte in der Berliner Philharmonie, bei den "Neuruppiner Sommerfestspielen" und mit vielen verdienten Chören in Deutschland machten sie zu einer gefragten Solistin.
Andreas Wermeling, der Kirchenmusik, Musikwissenschaft und Musikerziehung in Münster und Dortmund studierte, war Kirchenmusiker in Greven, bis er 1989 Kantor der Basilika St. Antonius in Rheine wurde und 1993 das A mt des Kreisdekanatskantors für den Kreis Steinfurt übernahm. 1993 gründete er das Lable "Edition Organum". Er hat im Laufe der Zeit eine Vorliebe für Jazz und Jazzverwandte Musik entwickelt und spielt als Pianist in verschiedenen Formationen. Er widmet sich zudem der Komposition für Chor, Orgel und Kammermusikbesetzungen.



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Ziegler Evelyn











Evelyn Ziegler

Evelyn Ziegler erhielt im Jahr 2011 ihren Bachelor of Music am ArtEZ Konservatorium in den Niederlanden. Prägende Lehrer waren Marien van Nieukerken, Claudia Patacca und vor allem Annette Kleine. Zu ihrem Repertoire zählen neben den orchestral groß besetzten Oratorien-Werken von Bach und Händel auch die vielfach kammermusikalisch besetzten Werke wie Pergolesis "Stabat Mater" oder Faurés "Requiem". Musikalische Impulse erhielt sie nach langjährigem Unterricht von Gabriele Hegemann u.a. bei Barbara Schlick, Sissel Høyem Aune u. a., und aktuell von Wolfgang Klose. Das Potenzial als Liedsängerin bestätigt ihr Debut Recital in 2006 (Konzertgesellschaft Gevelsberg), eine Auszeichnung des Zonta Club's Münster, sowie die WDR3 Aussendung ihrer Interpretation der "6 Wasserlieder" von Mathieu Geelen, live aufgezeichnet während des WDR Musikfest 2009 in Münster. Darüber hinaus singt sie in verschiedenen Vocal-Ensembles wie dem renommierten Nederlands Kammerkoor (Peter Dijkstra) sowie dem ChorWerkRuhr. Evelyn Ziegler konzertiert darüber hinaus regelmäßig Gast auf verschiedenen Festivals: Mit dem Ensemble BERKELBAROCK (2012, IDO Festival in Düsseldorf) oder dem Ensemble Agimont (2015, Musica Sacra Maastricht).